Fokus Mensch - New Work

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Zukunftsfähige Unternehmen drehen ihren Fokus immer mehr auf den Menschen – seine Arbeitnehmer.

Mehr neues Arbeiten, mehr Menschlichkeit, mehr Blick auf die Beziehungen, auf Mitarbeitermotivation und –bindung, mehr Bedürfnisorientierung, mehr Freiheit, mehr Work-Life-Balance, mehr Selbstorganisation…

Weniger starre Systeme, strikte Hierarchien, weniger den Fokus auf die neueste Technik und den größten Wettbewerber, weniger Überstunden, weniger Bürokratie und ineffizientes Arbeiten, weniger unübersichtliche und veraltete Prozesse.

Erfinder oder Vordenker von New Work ist der Sozialphilosoph Firthjof Bergmann. Bergmann hat sich lange Zeit mit der philosophischen Frage nach der Freiheit des Menschen beschäftigt. Er hat hierfür viele Gespräche mit Arbeitern geführt und kam zu dem Schluss, dass den Menschen nichts unfreier macht als die Arbeit!


Aber warum ist das so?
 

Die Menschen, mit denen er sprach, beschrieben Arbeit, wie eine Art Krankheit, die andauert und die man irgendwie aushält. Bergmann kam so zu der Erkenntnis, dass wir eine neue Form von Arbeit benötigen, in der der Mensch wieder in den Mittelpunkt tritt. Eine Arbeit, die der Mensch wirklich, wirklich will. 


Doch wie soll das funktionieren? 

Bergmanns Konzept hat zwei Ansatzpunkte: 
Zum einen den Menschen mit seinen Bedürfnissen. 
Zum anderen gesellschaftliche Probleme und Herausforderungen, die mit Neuer Arbeit angegangen werden sollen. New Work ist also mehr als agile Strukturen. Mehr als ein Kickertisch im Foyer oder ein kostenfreier Obstkorb.

Als Coach für Team- & Führungskräfteentwicklung arbeite ich nach dem New Work Ansatz. Hierunter ist die Zusammenarbeit mit Teams (Mitarbeitern & Führungskräften) und Unternehmen zu verstehen, mit dem Ziel deren Strukturen, Prozesse und Abläufe, auf die Bedürfnisse des Menschen, des Arbeitnehmers, anzupassen.

Bedürfnisse wie z.B. Selbstentfaltung, Partizipation und Selbstorganisation. 

Der Mensch steht dabei im Fokus. 

Das bedeutet gleichzeitig, dass auch Platz für Gedanken, Gefühle und Empfinden der Menschen auf der Arbeit ist. 
Ich helfe Unternehmen zukunftsfähig zu sein indem sie diesen "New Work Ansatz" durch eine kontinuierliche Kommunikation, gemeinsame Visionen, Transparenz und Wertschätzung leben.

Was ist der Unterschied zu seinem "Old Work Coach"? 
Dieser arbeitet mit Teams und Unternehmen, um Menschen an Strukturen anzupassen. Die Strukturen dürfen sich dabei gegen die Bedürfnisse der Menschen richten.

Die Strukturen dürfen die Selbstentfaltung, Partizipation, Selbstorganisation und die Ganzheit des Menschen einschränken. 

Arbeitet mit Teams und Unternehmen, die lediglich Eigeninteressen verfolgen und keine gesellschaftliche Herausforderung lösen wollen. 

Arbeitet dein Unternehmen zukunftsfähig und legt den Fokus auf den Menschen?



Leadership Mindset

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Ob Führungskraft oder nicht, eines der wichtigsten Dinge im Leben ist dein Mindset! Das ist zumindest meine Meinung, denn ohne ein positives Mindset wirst Du keinen Erfolg haben!

In der Schule und Studium könnte man ein ganzes Fach damit füllen, das wäre wertvoll für die Zukunft eines jeden von uns! Ich selbst habe mich leider erst viel zu spät mit meinem Mindset auseinander gesetzt und wäre sicherlich in manchen Situationen erfolgreicher gewesen, wenn ich damals bereits diese Erkenntnis gehabt hätte. 

️Doch was ich eigentlich die Definition von Mindset? 

Mindset ist ein englischer Begriff und kann vielfältig übersetzt werden wie z.B. Denkweise, Einstellung, Haltung, Gesinnung, Lebensphilosophie usw..

Unser Mindset wird durch zahlreiche Erinnerungen und Erfahrungen geprägt, die längst im Unterbewusstsein angekommen sind, Glaubenssätze verankert hat und dennoch bis heute eine bremsende Wirkung haben können. 

Innerhalb meiner Coachings für junge Führungskräfte konzentrieren wir uns erstmal vorrangig auf dein Mindset. Denn das ist ein sehr wichtiger Baustein, um als junge Führungskraft bestehen zu können.

Kennst Du die Führungskräfte, die trotz der hohen Verantwortung, folgenschweren Entscheidungen und Tausenden von Mitarbeitern einfach so gelassen, gleichzeitig energetisch und aus ihrer Mitte heraushandelnd wirken? 
Das sind die Menschen, die regelmäßig an ihrem Mindset arbeiten.

Meiner Meinung nach beginnt die Mindset-Arbeit noch vor jeglicher Führungstheorie einer jungen Führungskraft.

Form a Super-Team

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Ein gemeinsames, funktionierendes Team zu bilden oder eine gemeinsame Kultur zu entwickeln ist kein Selbstläufer. Folgende Tools und Tipps helfen uns in der täglichen Arbeit und im Alltag miteinander:

#1 Superhelden & Superschurken

Jeder hat seine Stärken, die er gerne in den Vordergrund stellt, und seine Macken, die er unwillentlich offenbart und die ein Team stören können. Wir nutzen die indivuellen Stärken und nehmen den Macken viel von ihrer negativen Kraft, indem jeder von uns vor dem Projektstart einen Superhelfeden und einen Superschurken gestaltet.

Diese Figuren manifestieren sich unsere beste und unsere schlechteste Eigenschaft – mit Bezug auf die Arbeit im Team. Das dauert etwa 30 Minuten.

Wenn wir uns in dieser Hinsicht den anderen im Team öffnen, schaffen wir Verständnis für unsere Eigenheiten und können die anderen besser einschätzen. Gerade in Krisensituationen können wir unsere Superschurken mit Humor begegnen.

Einen Superhelden zu entwickeln fällst uns meist leichter. Es werden Superfähigkeiten genutzt, die uns im Projekt nutzen. Denn wer ist besser geeignet, eine bestimmte Aufgabe zu übernehmen, als der, der sie extrem gerne macht und gut darin ist?

Superhelden und Superschurken haben Namen und sie haben Kostüme. Damit unsere Figuren nicht nur in unserer Vorstellung existieren, zeichnen wir sie samt ihren coolen Namen, präsentieren sie in der Gruppe und hängen sie in den Team Space.

#2 Kulturregeln

Wie auch jeder Mensch unterschiedlich ist so ist auch jedes Team anders. Jeder Einzelne von uns hat andere Vorstellungen und Erwartungen an die gemeinsame Arbeit. Diese Erwartungshaltung sollte in jedem Fall im Vorfeld besprochen und Regeln für die gemeinsame Teamkultur aufgestellt werden. Solche Regeln könnten wie folgt aussehen (wie eigene 10 Gebote):

- Du sollst nicht Wort brechen!

- Du sollst nicht Zeit stehlen!

- Du sollst dein Team und die Gemeinschaft ehren!

- Ruhm und Euros werden zu gleichen Teilen im Team verteilt.

- Du sollst keine Ideen töten!

- etc.

Wenn sich alle im Team auf die Kulturregeln geeinigt haben werden diese ausgedruckt uns sichtbar im Büro oder gemeinsamen Arbeitsplatz aufgehängt.

#3 Highlights der Woche

Die Highlights der Woche werden immer am Ende der Woche im Speedmeeting innerhalb des Teams geteilt. Jeder notiert drei schöne und bemerkenswerte Vorfälle aus der Woche auf ein Post-it und hängt diese an das Highlightboard. Es lockert die Stimmung im Team, ist gut für die Teamarbeit und auch für einen selbst. Denn oftmals vergisst man die schönen Dinge viel zu schnell. Es können neben den Highlights auch lustige Reinfälle oder frustrierende Situationen angesprochen werden – ebenfalls was einen Beschäftigt und was man teilen möchte, bevor man in das wohlverdiente Wochenende geht. 

#5 Gleiches Zeitinvest für alle!

Der Erfolg in einem Projekt steht immer für einen gemeinsamen Erfolg. Jedes Teammitglied muss zu gleichen Teilen Zeit in das Projekt investieren. Trittbrettfahrer sind Gift für die Innovationsentwicklung. Wir brauchen unsere gesammelte Kraft. Jedes Teammitglied wird gleichviel gebraucht, daher sollte auch jeglicher Zeitinvest gleich groß und somit fair sein.

#6 Verstehen & verstehen lassen

Wir sprechen unterschiedliche Sprachen und denken in unterschiedlichen Mustern, die andere Teammitglieder nicht sofort nachvollziehen können. Geduld und Verständnis sind hier ein guter Helfer und das vor allem in beiden Richtungen. Derjenige, der etwas nicht versteht, braucht genauso viel Verständnis von uns wie derjenige, der etwas erklärt und Ruhe bewahren muss. Es lohnt sich, denn das ganze Team wird ab einem bestimmten Zeitpunkt synchronisiert sein.

Das Homeoffice-Szenario

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Durch Covid-19 hat sich das Homeoffice-Szenario in Gang gesetzt. Tausenden von Unternehmen und Angestellten ist nun das Homeoffice oder Smart Working nicht mehr nur  ein Begriff oder eine Ausnahmeregelung. Von heute auf morgen musste es in die Tat umgesetzt werden. Es zeigten sich schnell Schwierigkeiten und Herausforderungen.

  • Wie kann ich möglichst produktiv von Zuhause arbeiten? 
  • Wie verliere ich nicht den Kontakt zu meinen Kollegen?
  • Wie kann ich mein Team dezentral und im virtuellen Arbeitsleben anführen?


Hier ein paar Tipps für die Arbeit von Zuhause:

1.            Hallo Morgenroutine!

Stehe weiterhin bei Zeit auf und ziehe dich angemessen an, wie als würdest Du zur Arbeit gehen. Lege dir eine feste Morgenroutine zu (z.B. Sport, Meditation, Frühstücken, Lesen etc.), die Du täglich vor dem Homeoffice-Start beibehältst. Wenn Du morgens produktiv in den Tag startest, dann fällt es dir auch leichter, diese Produktivität den Tag über aufrecht zu erhalten. 

2.            Augen auf bei der Arbeitsplatzauswahl!

Im Bett zu arbeiten oder am Wohn- oder Esszimmertisch zwischen vermutlich noch anderen Familienmitgliedern ist nicht die beste Wahl. Schaffe dir einen Arbeitsplatz mit Ordnung, viel Licht, Wohlfühlcharakter und ohne Störfaktoren. Richte dir auch gerne mehrere Arbeitsplatzmöglichkeiten ein, so wird es nicht eintönig und Du schaffst ein agiles Setting.

3.            Vergesse die Pausen nicht!

Entweder machen wir zu lange Pause, da wir uns von irgendetwas o. irgendjemandem Zuhause ablenken lassen o. wir vergessen die Pause ganz, da wir so sehr in der Arbeit vertieft sind. Es bietet sich daher an den Arbeitstag möglichst genau zu strukturieren mit bewussten Pausen. Stelle dir gerne den Timer u. vergesse nicht während der Pause vom Schreibtisch aufzustehen, setze bewusst kurze und lange Pausen um ausreichend Energie zu tanken. 

4.            Führe geregelte Arbeitszeiten!

Eigenverantwortung ist das worauf es im Homeoffice ankommt. Lege dir daher wie vorher schon beschrieben eine genaue Tagesstruktur mit festen Arbeitszeiten fest (zumindest eine Kernarbeitszeit). Nach Feierabend solltest Du dich nicht verleiten lassen, dich nochmal an die Arbeit zu setzen. Notiere es dir für den nächsten Arbeitstag. Ein Timer für die einzelnen Arbeitsfrequenzen ist sinnvoll.

5.            Vermeide Ablenkung!

Kinder, der Partner oder auch der Haushalt und Netflix können eine schöne Ablenkung bieten. Dies gilt es zu vermeiden indem Du eine klare Grenze zwischen Privat und Beruflichem legst. Schließe die Tür zum Büro und erkläre deinen Mitbewohnern, dass genau DAS das Zeichen ist dich nicht zu stören. Gleichzeitig verlierst Du nicht den Fokus und hebe dir die attraktiven Ablenker für den Feierabend auf.

6.            Habe Kontakt mit Freunden & Familie!

Den ganzen Tag isoliert am Schreibtisch zu sitzen kann depressiv sein! Noch dazu vergeht die Zeit wie im Fluge und man hat das Gefühl den ganzen Tag nur an der Arbeit im Homeoffice gesessen zu haben. Daher her mit sozialen Kontakten via Videochat, Telefon oder auf einen Spaziergang  in den Pausen oder im Feierabend.

7.            Kommuniziere mit den Kollegen!

Nur weil Du selbstständig bist und aktuell nicht in den Co-Working-Space kannst oder Du als Angestellter jetzt nicht mehr täglich mit deinen Kollegen den Kaffee gemeinsam im Büro trinken kannst, heißt das nicht, dass Du dich alleine im Homeoffice isoliert fühlen musst. Trefft euch doch auf einen virtuellen Kaffee online z.B. via Zoom und verabredet euch.  
Als Team empfehle ich grundsätzlich täglich ein morgentliches „Online-Briefing“ in einem Videokonferenz-Tool (z.B. Zoom) durchzuführen. Das ganze Team sieht sich, ihr klärt offene Punkte, die nächsten Schritte und schaut auch auf das, was ihr die letzten Tage gemeinsam geschafft habt. Trotz diesen Ausnahmezustands! 
Haltet euch auf dem Laufenden und sprecht auch darüber wie sich diese Situation anfühlt.

Kollegen können sich in einer separaten Video-Konferenz zum gemeinsamen oder parallelen Arbeiten verabreden, sodass man sich nicht ganz alleine fühlt und gleichzeitig jemanden greifbar hat, wenn Fragen aufkommen. Dieser so genannte Online-Workingspace ist sehr zu empfehlen. Durch eine Stummschaltung sieht man den anderen und weiß, dass man jetzt arbeiten muss und sich nicht von anderen Sachen ablenken lassen darf. Gleichzeitig kann ich die Stummschaltung auch schnell aufheben und nachfragen, wenn ich Hilfe von meinem Kollegen benötige.

Ebenfalls empfehle ich ein tägliches „Online-Debriefing“ mit dem Team am Nachmittag/Abend bei Ende des Arbeitstages. Hier könnt ihr festhalten, was ihr am Tag geschafft habt, was passiert ist, wie sich das anfühlt und welche Schritte sich daraus ergeben!

8.            Arbeitsorganisation im Team regeln!

Eine klare Regelung für deine Arbeitsorganisation oder die Organisation im Team sollte auch bei einem virtuellen Arbeitsleben bestehen! Welche Tools (Zoom, Trello etc.) nutzt Du/ihr und welche Methode verwendest Du beim Bearbeiten deiner ganzen Aufgaben (GTD-Methode, einfache ToDo-Listen etc.)?

9.            Wo sind Learnings!

Jede Situation bietet die Möglichkeit das nächste Mal etwas besser zu machen, sich weiterzuentwickeln und daraus etwas zu lernen. Gibt es etwas das Du besser machen kannst? Gibt es etwas für das Du besonders dankbar bist? Führe zum Festhalten bspw. täglich ein Dankbarkeitstagebuch.

10.          Erfolge gemeinsam Feiern!

Verliere nicht den Spaß im Arbeitsalltag und feiere deinen Erfolg bzw. eure gemeinsamen Erfolge.  Genießt zur Feier der gemeisterten Homeoffice Woche einen gemeinsamen Drink ganz virtuell online im Video-Gruppenchat  und sei stolz! Gönne dir etwas, das dir eine Freude bereitet! Viel zu schnell vergessen wir das, was wir geleistet haben - das soll nicht sein!

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